Brunnen und Brücken

„Als Ausdruck des eigenen Lebensmusters ist es Hassan Taha gelungen, die Musik seiner alten mit jener der neuen Heimat zu verbinden und auf musikalische Schönheiten beider Kulturen aufmerksam zu machen“. (Brigitte Bachmann-Geiser)

Der Komponist, Oudspieler und Hornist Hassan Taha war Dozent an der Musikhochschule in Damaskus. Sein umfangreiches und international beachtetes Oevre umfasst Kammer- und Orchesterwerke sowie Werke im Bereich Bühnenmusik und Musiktheater. Einige seiner Kompositionen, wurden in der Schweiz aufgeführt. Mit Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia verbrachte Hassan Taha 2010 einige Monate in Bern und erwarb im darauf folgenden Jahr an der Hochschule der Künste Bern den Master in Komposition und Horn. Der ausbrechende Bürgerkrieg in Syrien verhinderte die Rückkehr des Musikers und seiner Frau, der Sängerin Najat Suleiman, nach Syrien. Nach intensiver Beschäftigung mit der Geschichte der schweizerischen Volksmusik entwickelte Hassan Taha die Idee, syrische und schweizerische Volksmusik einander gegenüber zu stellen und auch zu verbinden. Im Zentrum stand dabei die Frage nach Konvergenzen, Divergenzen und Parallelitäten der beiden Musikkulturen. So entstand auf der Suche nach den damit verbundenen Möglichkeiten eines musikalischen Brückenschlags zwischen Syrien und der Schweiz das vorliegende Projekt „Brunnen und Brücken“. Der Titel steht als Metapher für eine lebendige und Völker verbindende Kommunikation. Dieser Aspekt soll durch öffentliche Konzerte und Workshops in Schulen Nachhaltigkeit bewirken.



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